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Projektansatz

Übergeordnete Ziele des Projektes

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat mit dem Projekt KIM eine breite Modernisierung der internen Organisation in Angriff genommen und reagiert damit auf die vielfältigen Veränderungen, die sich im Kontext der Umstellungen auf Bachelor- und Masterabschlüsse ergeben. Mit KIM vollzieht das KIT den Paradigmenwechsel zu einer geschäftsprozessorientierten und wertschöpfungsoptimierten Organisation. Dazu fokussiert das Projekt neben der organisatorischen Integration besonders auch die technologische Umsetzung einer integrierten Service Orientierten Architektur (iSOA). Hierbei handelt es sich um eine auf Webservices basierende Softwaretechnologie zur Realisierung von Dienstleistungen, bei der die Geschäftsprozesse im Vordergrund stehen: Im Rahmen des Projektes werden die IT-Systeme auf den neuesten technischen Stand gebracht, ohne dass hierfür Neuinvestitionen benötigt werden. Flexiblere IT-Strukturen werden Kosteneffizienz und Transparenz am KIT erhöhen und zu einer Beschleunigung der Bearbeitungsprozesse führen. Verzörgerungen oder Unterbrechungen der Informationsverarbeitung in Folge heterogener Systeme und Datenbestände der einzelnen Einrichtungen gehören damit künftig der Vergangenheit an.

 

Entwicklungsschwerpunkte

 

Landkarte einer integrierten Service Orientierten ArchitekturDie Service Orientierte Architektur (SOA) bildet das wichtigste Instrument des Projektes. Mit dem Konzept einer integrierten Service Orientierten Architektur (iSOA) werden die heterogenen Systeme und Lösungen der Organisationseinheiten des KIT zu Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsketten verknüpft. Die heterogene IT-Landschaft der Fakultäten und Einrichtungen kann auf diese Weise erhalten bleiben und durch einen auf der Web Service Architecture (WSA) basierenden Ansatz zu einem homogenen und hochflexiblen Ganzen zusammengefügt werden.

Die bisherigen Verfahren und  die zu Grunde liegenden Systeme werden nicht ausgetauscht, sondern die Optimierung der Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen, wie der zentralen Verwatung, der Fakultäten, Institute und Lehrstühle, soll vor allem durch eine erhöhte Konsistenz der Geschäftsprozesse und eine Verkürzung der Entscheidungswege erzielt werden. Die Daten der einzelnen Einrichtungen sollen virtuell so zusammegeführt werden, dass jede Einrichtung die Informationen abrufen
kann, die sie braucht.

 

Das Konzept der integrierten serviceorientierten Architektur (iSOA) zielt auf eine durchgängige Unterstützung der Geschäftsprozesse durch Anwendungsdienste. Die verschiedenen Zielgruppen am KIT sollen alle Daten und Informationen, die sie benötigen, derart aufbereitet erhalten, dass sie den Situationen und Bedürfnissen dieser Zielgruppen angepasst sind. Folgender Ansatz wird verfolgt:

 

  • Die Integrationsschicht der Technischen Infrastruktur befasst sich mit Betrieb und Wartung der grundlegenden Infrastruktur.
  • Die darauf ansetzenden Basisdienste beinhalten hauptsächlich wiederverwendbare Komponenten in Form von Web Services. Hier werden Schnittstellen zur Verfügung gestellt, die den heterogenen Anwendungsansprüchen einer universitären IT-Landschaft gerecht werden.
  • Auf die Basisdienste bauen die Anwendungsdienste auf. Diese realisieren die Geschäftsprozesse durch Verknüpfung der Geschäftsprozessschritte in Form von spezifischen Diensten.
  • Die Serviceportal bietet einen zentralen und einheitlichen Zugang zu allen (personalisierten) Geschäftsprozessen und damit verbundenen Informationen, Anwendungen und Diensten.